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Unser Programm für Oktober

Les Hommes du Swing Mittwoch 26. Juni 2019 - 20.00 Uhr Info >>
Phil Siemers Donnerstag 15. August 2019 - 20.00 Uhr Info >>
Kieper Donnerstag 19. September 2019 - 20.00 Uhr Info >>
Fidi Donnerstag 24. Oktober 2019 - 20.00 Uhr Info >>


 

 





Mittwoch 26. Juni 2019 um 20.00 Uhr

Les Hommes du Swing

gründeten sich Ende 2015 in Hamburg und verfolgen seitdem in ihrer Musik den legendären Gipsy-Swing Django Reinhardts.

Die Brüder Jeffrey, Roberto und Marcel sind Teil der großen Musikerfamilie Weiss. Sie spielen seit ihrer Kindheit zusammen und manifestieren in der Gruppe die traditionelle Spielweise des Sinti-Jazz oder „Jazz Manouche“. Kennzeichnend hierfür ist die charakteristische Rhythmik, Spielfreude, hohe Virtuosität, Dynamik und Improvisationslust. Die enge Verbindung der drei Brüder ist in ihrem hervorragenden Zusammenspiel hörbar.
Der Geiger Jordan Rodin, zugleich Bratschist der Hamburger Symphoniker, fügt mit seinem klassisch ausgebildetem Spiel der Band eine interessante Farbgebung hinzu, wobei der Einfluss der Legende, Stéphane Grappelli, nicht zu überhören ist. Bassist des Quintetts ist Axel Burkhardt, eine bekannte Größe der Jazzszene in und um Hamburg, der mit seinem rhythmisch-pulsierenden Spiel die stabile Basis bildet.Allen gemein ist die Liebe zu Django Reinhardt und Stéphane Grappelli, die 1934 das „Quintette du Hot Club de France“ gründeten und damit dem europäischen Jazz eine eigene Identität verliehen.
Viel Spaß mit Musik gelebter Tradition!





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Der Eintritt zu den Konzertabenden ist kostenlos. Es wird ein Hut für eine Hutspende herumgereicht.
 

 

 

 

 

 





Donnerstag 15. August 2019 um 20.00 Uhr

Phil Siemers

ZWISCHEN SOUL, JAZZ & POP

Besonders lange dauert es nicht, bis man merkt, worum es bei Phil Siemers geht. Vielleicht ein, zwei Minuten von „Wie wär’s“, und man ist drin im Kosmos des 24-jährigen. Der Besen streichelt das Becken, das Klavier setzt ein-, aber nie aufdringlich eine kleine Melodie, die nach einer Weile schöne Sprünge macht. Dazu singt der Hamburger: „Alles wird klar, wenn Du aufhörst zu fragen.“ Der Song ist ein Mutmacher, grundiert im Jazz, aber auch nicht weit weg vom Pop - zumindest in dem Sinne, dass man ihn gerne zum Frühstückskaffee aus dem Radio schallen hören würde.

Vielleicht ist genau das das Geheimnis von Phil. Er arbeitet mit dem klassischen Besteck des Jazz-Trios. Ein Klavier, ein Schlagzeug, das im besten Sinne des Wortes als Taktgeber funktioniert, ein Kontrabass, erweitert von gelegentlichen Bläsern und natürlich seinem Gesang. Aber er ist kein Dogmatiker, sondern einer, der aus seiner Liebe zum Jazz und zum Soul einen ganz eigenen Sound ableitet, den man in der deutschsprachigen Musik so bisher selten gehört hat.

Seit Anfang des Jahres arbeitet Phil mit dem Hamburger Produzenten Sven Bünger (Johannes Oerding, Madsen, Soulounge, u.a.) an seinem Debütalbum. Man darf gespannt sein, was da in nächster Zeit kommt.





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Der Eintritt zu den Konzertabenden ist kostenlos. Es wird ein Hut für eine Hutspende herumgereicht.
 

 

 

 

 

 





Donnerstag 19. September 2019 um 20.00 Uhr

Kieper

„Alles was mir in meinem Leben widerfahren ist, hat mich bisher nur stärker gemacht“. Das ist die Geisteshaltung des jungen Musikers Kieper.
Kieper wird 1996 als ältester Sohn einer Großfamilie in Köln geboren. Im Alter von 5 Jahren wird er von seinem leiblichen Vater verlassen. Von da an ist es für seine alleinerziehende Mutter mit 4 Kindern allerdings schwierig Fuß zu fassen. Es folgt ein Existenzkampf, Kieper erinnert sich: „Als ich gerade 5 Jahre alt war zogen wir aus finanziellen Problemen durch die gesamte Republik, um einen Wohnsitz zu finden. Mit meinen drei Geschwistern und zwei Hunden war das allerdings nicht so leicht.“

Die Schwierigkeiten führen sich in seiner Schulzeit fort. Kieper wird in der Schule gemobbt, er durchlebt eine harte Schulzeit: „Es war für mich nicht einfach, da ich als kleine Person mit großen Ohren viel erdulden musste“. Kieper entdeckt in dieser Zeit die Liebe zur Musik, singt im Kinder- und Jugendchor. Sein Stiefvater fördert sein musikalisches Talent, kauft ihm eine Gitarre und ermutigt ihn zu singen und zu musizieren. Kieper bringt sich selbst das Gitarre spielen bei. Der Stiefvater ist eine große Stütze für die Familie und nimmt einen wichtigen Platz in Kiepers Entwicklung ein. Einer von vielen Wohnortwechseln verschlägt seine Familie nach Gut Göddenstedt, einen kleinen Ort nahe Uelzen. Er besucht dort die Freie Schule Hitzacker, die künstlerische Prägung der Schule wirkt sich gut auf seine musikalischen Ambitionen aus und so beginnt er im Rahmen einer Jahresarbeit mit dem Schreiben von eigenen Stücken.
Das Schicksal trifft Kieper wieder hart als sein Stiefvater 2014 überraschend an Krebs verstirbt und dies seiner Familie den Boden unter den Füßen nimmt. Kieper beschreibt nachdenklich: „Ein so besonderer Mensch, ohne den es für meine Familie nicht möglich gewesen wäre wieder auf die Füße zu kommen, ohne den ich niemals mit der Musik angefangen hätte.“
Nach dem Abschluss des Abitur 2016, zieht es Kieper nach Hamburg um Linguistik und Anglistik zu studieren. Kieper entdeckt schnell die künstlerischen Möglichkeiten die ihm die Hafenstadt Hamburg bietet. Er besucht regelmäßig „Open Stages“. Er spielt Akustik Sets und singt auf kleinen Bühnen der Stadt. Gelegentlich sieht man den jungen Musiker auch auf der Straße an Hotspots in Altona, im Schanzenviertel oder auf der Mönckebergstraße musizieren.
Seine charakteristische Stimme und seine Aura machen 2 Musikprofis auf in aufmerksam. Von nun an ist Kieper regelmäßig im Tonstudio, nimmt an Writing-Sessions teil und trifft andere Musiker. Kieper entwickelt sich weiter, schreibt kontinuierlich neue Songs. Er verarbeitet seine Lebensgeschichte, seine familiären Erlebnisse, den Schmerz von Verlust, sowie Liebe und Freuden.






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Der Eintritt zu den Konzertabenden ist kostenlos. Es wird ein Hut für eine Hutspende herumgereicht.
 

 

 

 

 





Donnerstag 24. Oktober 2019 um 20.00 Uhr

Fidi

Die 5-köpfige Band 'Fidi' kreiert deutschsprachige Musik mit Gänsehaut-Garantie.

Musikalische Poesie wie sie das Leben schreibt. Authentisch ehrliche Songs über Liebe, Fernweh, Heimat und Hoffnung.

Die besondere Instrumentierung aus Cello, Gitarre, Bass, Drums und den vertraut-exotischen Südstaaten-Klängen von Dobro- und Pedal-Steel Gitarre nimmt die Zuhörer mit auf Reise in Fidis fabelhafte Welt.

Eine Welt, in der die Zeit still steht, in der man sich an das Erlebte erinnert und sich die Zukunft erträumen darf.

Musik wie das Gefühl, wenn man an der Waterkant gen Horizont blickt.





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Der Eintritt zu den Konzertabenden ist kostenlos. Es wird ein Hut für eine Hutspende herumgereicht.
 


 


 


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